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Trial&Error: Wo Wissenschaft schiefläuft

veröffentlicht um 27.04.2012, 00:50 von Leonardo Staffiero   [ aktualisiert: 03.07.2012, 16:30 ]
von Jonah Lehrer in WIRED Ausgabe 01-2012 / ganzer Artikel in Englisch unter WIRED 12/2011

Bereich: Medizin

"Nach einer Schätzung bringen 85 % Prozent aller neuen verschreibungspflichtigen Medikamente nur wenig bis gar keine Verbesserung."

"Beobachtete Regelmässigkeiten suggerieren eine notwendige Verknüpfung von Ursache und Wirkung, tatsächlich sind aber auch andere Wirkungen vorstellbar. Wir messen Fakten, aber eine Ursache ist keine Tatsache - sie ist Fiktion, die uns hilft, Fakten zu verstehen."

"Obwohl dies den Forschern klar ist und sie wissen, dass statistische Zusammenhänge zwischen zwei Faktoren nicht auf eine Ursachen-Wirkungs-Beziehung hinweisen, werden sie in der Regel auf eine Ursache schliessen. Dabei könnte die Korrelation auch reiner Zufall sein. Die schlechte Nachricht: Die Wahrscheinlichkeit, dass es sich um einen Zufall handelt, wächst."

"Die Suche nach Korrelationen bleibt im Grunde ein unmögliches Unterfangen bei so komplexen Systemen wie die Lebewesen."

"Je mehr wir wissen, desto weniger scheinen wir zu verstehen."



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